Klimatische Verhältnisse, Reisezeit
Das Wetter in Indien wird im wesentlichen vom Monsun bestimmt. Die heftigen Regenfälle beginnen Ende Mai an der Südwestküste und ziehen in nordöstlicher Richtung weiter. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Diese Zeit ist für Reisen denkbar ungeeignet. Ab Ende September bis Ende März kann man dann die meisten Teile des Landes gut bereisen. Im Januar kann es im Norden nachts und am frühen Morgen noch recht kalt sein. Die Monate Oktober bis Dezember können wegen des Nordostmonsuns den südlichen Ländern Kerala und Tamil Nadu eine zweite Regenzeit bringen, die aber bei weitem nicht so heftig ausfällt wie der Hauptmonsun, der immerhin über 80% der gesamten Regenmenge mit sich bringt. Wer nach Ladakh reisen möchte, kann dies nur im Sommer tun, da sonst die Straßenbedingungen und Schneefälle das Reisen unmöglich machen.
Bekleidung
Die Art der Bekleidung ist im wesentlichen von drei Faktoren abhängig:
- Jahreszeit
- Art der Reise
- Reisegegend
Entsprechend den oben erwähnten klimatischen Bedingungen muss in der Monsunzeit mit Regen gerechnet werden. Im Winter kann es nachts im Norden empfindlich kalt sein. Warme Wollsachen sind daher angesagt. Auf einer Studienreise wird man natürlich andere Bekleidung mitnehmen als auf einen Wanderurlaub. Schließlich ist es ein großer Unterschied, ob man in den tropischen Süden fährt oder gar in die Berge des Himalaya. Auf alle Fälle sind Baumwoll- bzw. Wollsachen synthetischen Waren vorzuziehen. Generell gilt, dass auf einer Indienreise informelle Kleidung angesagt ist. Inder achten sehr auf korrekte Kleidung. Kurze Hosen bei Herren oder T-Shirts mit Spagettiträgern bei Damen werden nicht gerne gesehen. Im übrigen ist es in Indien nirgendwo ein Problem, Wäsche waschen zu lassen. Jedes Hotel bietet diesen Service zu akzeptablen Preisen an.




